26. Mai 2014

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Präsidentschaftswahl Abstimmung über Kurs des Landes

Zur Präsidentschaftswahl in der Ukraine erklärt der grüne Europaabgeordnete Werner Schulz, Vizevorsitzender des Parlamentarischen Kooperationsausschusses EU-Russland:

"Die Präsidentschaftswahl in der Ukraine lief demokratisch und korrekt ab, auch wenn im Osten des Landes sogenannte Separatisten mit brutaler Gewalt teilweise die Wahl verhindert haben. Die Wählerinnen und Wähler wollten ihren Wunsch nach Freiheit und für solide Lebensverhältnisse ohne Korruption zum Ausdruck bringen. Die hohe Wahlbeteiligung zeigt, dass die Menschen diese Wahl zur Abstimmung über die Zukunft des Landes gemacht haben.

Auch wenn es gewisse Vorbehalte gegenüber dem Oligarchen Poroschenko gibt, er ist jetzt als Präsident legitimiert und gefordert, die Geschicke des Landes demokratisch mit zu bestimmen. Dies ist eine Chance zum Neuanfang in der Ukraine. Das werden auch diejenigen anerkennen müssen, die nicht gewählt haben oder nicht wählen konnten.

Auch wenn Julia Timoschenko diese Wahl deutlich verloren hat, hat auch sie durch ihre Standhaftigkeit zur demokratischen Entwicklung der Ukraine beigetragen."

Werner Schulz

Ex-MdB/MdEP – DDR-Bürgerrechtler

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